Unternehmenskultur als starker Treiber für Unternehmenserfolg

«Wir kommen gerne zur Arbeit!» - solche Sätze möchte man als Arbeitgeber gerne hören. Dieses Feedback zeigt aber auch, dass man eine gute Arbeitsumgebung und  damit gute Arbeitsplatzkultur geschaffen hat. Dabei sorgt eine gute Arbeitsplatzkultur aber nicht nur für bessere Stimmung unter den Mitarbeitenden, sondern sie ist auch ein wesentlicher Treiber für den Unternehmenserfolg. Das ergab eine Befragung von über 360 Verwaltungsratsmitgliedern durch den SwissVR Monitor zum Thema Unternehmenskultur.

Eine gute Unternehmenskultur steigert den Unternehmenserfolg

Wer an Verwaltungsräte denkt, verknüpft dieses Gremium eher selten mit Unternehmenskultur. Doch für mehr als zwei Drittel (64%) von ihnen ist die Unternehmenskultur ein starker Treiber für den Unternehmenserfolg und ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Das zeigt auch der Vergleich der Aktienrenditen der «Fortune 100 Best Companies to Work for» mit anderen börsenkotierten Unternehmen, die nicht von Great Place to Work ausgezeichnet wurden.

GPTW Stock Market Return

EVP leidet unter nicht gelebten Unternehmenswerten

Interessanterweise gaben dennoch mehr als ein Drittel (36%) der Befragten an, dass sie bei strategischen Neuausrichtungen ihre Unternehmenskultur nicht oder eher nicht anpassen. Problematisch dabei ist, dass das Arbeitgeberversprechen, die sogenannte Employer Value Proposition (EVP) an Glaubwürdigkeit verliert, wenn die strategische Ausrichtung nicht auch durch die gelebte Arbeitsplatzkultur unterstützt wird. Hingegen versuchen 67% der Verwaltungsräte genau das zu verhindern, indem sie mit gutem Vorbild voran gehen. Sie versuchen mittels «Vorleben der propagierten Werte (Tone at the Top)» Einfluss auf die Unternehmenskultur zu nehmen und diese zu verändern.

Abb7 Einflussnahme auf Unternehmenskultur

Ganz gelingen will das nicht – denn nur 42% stimmten der Frage «Der VR und die Geschäftsleitung leben die Unternehmenskultur effektiv vor» komplett zu. Dies, obwohl mehr als die Hälfte der Befragten sich selbst in der Verantwortung sehen, die kulturellen Werte und Verhaltensrichtlinien vorzugeben, während die Geschäftsleitung für die Umsetzung zuständig ist.

 

Abb8 Gestaltung der Unternehmenskultur

 

Mitarbeiterbefragung als wichtigstes Messinstrument für Arbeitsplatzkultur

Um die Arbeitsplatzkultur aber gestalten zu können, müssen Unternehmen sie erst einmal erheben und analysieren. Dabei gaben die Verwaltungsratsmitglieder mit rund 74% die «Mitarbeiterbefragung» als wichtigstes Instrument an. Darauf folgt die Einschätzung durch «Eindrücke von Betriebsbesuchen und aus Interaktionen mit Mitarbeitenden» (65%), das «wahrgenommene Verhalten der Geschäftsleitungsmitglieder» (62%), die «Kundenbefragung» (56%) und die «Einschätzung seitens der Geschäftsleitung» (48%).

 Gestaltung der Arbeitsplatzkultur mit Great Place to Work

Damit eine gute Arbeitsplatzkultur entstehen und sinnvoll weiterentwickelt werden kann, braucht es neben der Mitarbeiterbefragung weitere Schritte. Unser bewährter Ansatz beispielsweise besteht aus vier Schritten: Wir starten mit einem Strategie-Workshop, in dem die Ziele definiert und der Projektablauf besprochen werden. Danach folgt die Analyse der Unternehmenskultur mittels Mitarbeiterbefragung und Kultur Audit. Diese Ergebnisse werden in einem dritten Schritt analysiert und mit Benchmarks verglichen. Im vierten Schritt definieren wir zusammen mit den Kunden die Massnahmen in den Handlungsfeldern und befähigen die Organisationen für die erfolgreiche Umsetzung. 



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