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Der Arbeitsplatz von morgen - So verändert sich die Schweizer Arbeitswelt

 Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Mobil-flexible Arbeitsplätze, agile Arbeitsformen, neue Technologien und weitere Entwicklungen beeinflussen, wo und wie wir in Zukunft arbeiten. Die neue Arbeitswelt 4.0 bezeichnet die Umwälzungen der digitalen Transformation, welche durch das "Internet der Dinge" und das mobile Internet mit webfähigen Arbeitsinstrumenten und Maschinen zu vernetztem, mobilem und flexiblerem Arbeiten führt. Zugleich sorgt auch die Globalisierung dafür, dass neue Organisationsstrukturen, Geschäftsmodelle und Arbeitsprozesse entstehen.

Schweizer Wirtschaftsstruktur wandelt sich

Die weltweite Arbeitsteilung sowie der technologische Fortschritt haben dazu geführt, dass hunderttausende Schweizer Arbeitsstellen im ersten und zweiten Sektor abgebaut wurden. Zugleich erlebt der Dienstleistungssektor einen kometenhaften Anstieg, entstanden in diesem Bereich allein in den vergangenen 25 Jahren hierzulande netto rund 800.000 Stellen. Eng verbunden mit dem Trend hin zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft ist die Digitalisierung. Die Nutzung moderner Softwarelösungen, Smartphones und Laptops verbunden mit der mobilen Internetnutzung führen dazu, dass zahlreiche Arbeitstätigkeiten ortsungebunden verrichtet werden können. Einer Studie von Deloitte zufolge, hätte die Hälfte aller Schweizer Beschäftigte das Potential, ihre Arbeit mobil zu verrichten. Zunehmend an Bedeutung gewinnt auch das Prinzip Sharing Economy: Diese bezeichnet eine Form der modernen Marktwirtschaft, in welcher sich Menschen Dienstleistungen und Güter über Onlineplattformen teilen oder vermieten. Statt demnach selbst Dienstleistungen und Produkte anzubieten, beschränken sich viele Firmen auf die Bereitstellung von Onlinevermittlungsplattformen. In einer repräsentativen Studie von 2015 gaben 55% der Schweizer an, Dienstleistungen oder Güter über Onlineplattformen zu vermieten oder mieten.

Trend geht zu zeitlich und räumlich flexibler Arbeit 

Die Zunahme wissensbasierter und dienstleistungsbezogener Berufe sowie die zunehmende Digitalisierung und das hiermit verbundene Wachstum der Sharing Economy werden dazu führen, dass die Anzahl der Menschen steigt, die zeit- und ortsunabhängig arbeiten kann. Das klassische Büro stirbt, der fixe Arbeitsplatz und der tägliche Gang ins Büro verlieren an Bedeutung. Die repräsentative Umfrage von Deloitte unter 1.000 in der Schweiz wohnhaften Personen bestätigt diesen Trend. So arbeiten mehr als drei von vier Beschäftigten (28%) mindestens einen halben Tag pro Woche im Home-Office. Dank der Sharing Economy ist in den letzten Jahren eine weitere Alternative neben dem Home-Office entstanden: sogenannte Third Places. Hier führen Onlineplattformen Nachfrager und Anbieter von Arbeitsplätzen und Büroräumlichkeiten auf der ganzen Welt rasch zusammen. Per Mausklick lässt sich so schnell und kurzfristig ein Arbeitsplatz finden. Angeboten werden flexible Arbeitsplätze oft durch sogenannte Coworking Spaces, also Bürogemeinschaften, welche Meetingräume und Büroplätze auf Stundenbasis anbieten. Und auch das flexible Teilen von Büroarbeitsplätzen (sogenanntes Hotdesking) befindet sich auf dem Vormarsch. Diesen Entwicklungen hinkt die Schweiz derzeit allerdings noch hinterher. So wird nach wie vor der grossen Mehrheit der Schweizer Beschäftigten ein fester Arbeitsplatz zugewiesen (77%). Und 42% aller Beschäftigten wird seitens des Arbeitgebers immer noch kein digitales Gerät bereitgestellt, um der eigenen Tätigkeit von Zuhause aus nachgehen zu können. 

Büro zunehmend als Wohlfühlraum gefragt

Aufgrund des Übergangs vom fixen zum flexiblen Arbeitsplatz geht die Bürofläche pro Mitarbeiter zurück. Zugleich ist eine Clean-Desk-Policy erforderlich, damit ein neuer Mitarbeiter am nächsten Tag den Arbeitsplatz benutzen kann. Umso wichtiger wird es, Wert auf die Einrichtung zu legen, und die beiden genannten Einschränkungen hierdurch quasi zu kompensieren. Unternehmen sollten dahingehend bemüht sein, einen Ort zu kreieren, an dem sich die Beschäftigten wohl fühlen. Beispielsweise durch die Einführung von Cafeterien, Lounge-Bereichen oder Ruhezonen. Moderne Büromöbel spielen ebenfalls eine grosse Rolle. Bei gaerner gibt es Büromöbel, die dafür sorgen, dass Unterlagen und Arbeitsgeräte komfortabel erreicht werden können und den ergonomischen Vorgaben des Arbeitsgesetzes Genüge getan wird. Ebenso wichtig für die Office-Gestaltung ist die Einteilung von Grossraumbüros in kleinere, abgetrennte Einheiten, damit der Beschäftigte die erforderliche Ruhe für konzentriertes Arbeiten findet. Was das betriebliche Innenraum-Design anbelangt, sollten Unternehmen grossen Wert auf funktionale Ausstattung legen. Für Wohlfühlatmosphäre sorgen in Pausenräumen etwa Wanddekorationen, kleine Couchmöbel, Stühle, Tische sowie auch Sideboards oder Regale, in welchen Pausenutensilien aufbewahrt werden können. Sozialräume dürfen hingegen gerne mit Umkleidebänken, Spinden und Schränken ausgestattet werden.

Wohlfühl-Konzepte führender US-Konzerne

In puncto Mitarbeiterverwöhnung können sich Schweizer Firmen ein Beispiel an Konzernen wie Facebook und Google nehmen. Gratisgetränke, Tischtennisplatten, Fitnessräume, Spielhallen, Putzfrau, Hundeversicherung, Kinderbetreuung und WLAN - hier werden Mitarbeiter mit so vielen Annehmlichkeiten wie möglich gebunden. Gleichzeitig wird der Arbeitsplatz zum erweiterten Zuhause, sind auf dem weitläufigen Campusgelände schliesslich unter anderem Kfz-Mechaniker, Masseur, Psychologen, Zahnarzt, Klinik, Schreinerei, Druckerei, Restaurants, Cafés und eine Reinigung anzutreffen. Kinderbetreuung im Krankheitsfall, vier Monate Elternurlaub, ein Bonus von 4.000 US-Dollar für werdende Eltern sind weitere Incentives die zeigen, wie die US-Konzerne in Sachen Mitarbeiterbindung keine Kosten und Mühen scheuen.

 



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