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Der starke Einfluss von Arbeitsplatzkultur auf Corporate Social Responsibility

In unserer Welt des stetigen Wandels, sehen sich Organisationen in Bezug auf die Zukunftsfähigkeit mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Die meisten Herausforderungen sind aber nicht neu – vielmehr kommen sie nun, auch in Zeiten von COVID, verstärkt zum Ausdruck. So auch die Frage nach den sozialen und ökologischen, aber auch langfristig ökonomischen internen und externen Auswirkungen des eigenen Handelns, kurz: wie nachhaltig gewirtschaftet wird. Aber ist Nachhaltigkeit nur etwas Altruistisches? Nein, und sie kann sogar aktiv gestaltet werden – durch Arbeitsplatzkultur.

Corporate Social Responsibility – oder welchen Beitrag Organisationen zur Nachhaltigkeit leisten

Organisationen sind in einen gesellschaftlichen und ökologischen Kontext eingebettet und von Umweltfaktoren umgeben, die sie mit ihrer Tätigkeit beeinflussen. Deshalb werden Themen, die die Nachhaltigkeit betreffen – beispielsweise Corporate Social Responsibility (CSR) – immer wichtiger und nehmen einen immer grösseren Stellenwert bei der Unternehmensführung ein. Doch was bedeutet CSR genau? Zwar gibt es keine allgemein anerkannte Definition von CSR, allgemein wird unter Corporate Social Responsibility aber der freiwillige Beitrag eines Unternehmens zu einer nachhaltigen Entwicklung verstanden, der über gesetzliche Forderungen hinausgeht.

Zum Beispiel, indem Organisationen ihre gesellschaftliche Verantwortung in der Materialbeschaffung und Produktion sowohl im In- und Ausland wahrnehmen. Oder indem sie ihre Geschäftsstrategien und Produkte nachhaltig ausrichten. CSR betrifft also sowohl sozial- als auch umweltverantwortliches Handeln.

Die Schweizer Eidgenossenschaft will dabei als gutes Vorbild voran gehen. Eine Analyse der CSR Aktivitäten des Bundes konnte 5 Rollen und insgesamt 12 Dimensionen ausmachen, die sich an den Prinzipien für nachhaltige Entwicklung der UN orientieren.

 

DE CSR table

 

Eine dieser Rollen betrifft den Bund als Arbeitgeber, mit den Dimensionen der Anstellungs- und Arbeitsbedingungen, Diversity / Chancengleichheit, Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und Mitarbeiterentwicklung. Es gibt also schon erste Hinweise in Richtung Arbeitsplatzkultur. Alle diese Dimensionen zahlen auf ein verantwortungsvolleres Handeln als Organisation ein.

Der Wert von nachhaltigem Handeln in Unternehmen

Unternehmen und deren Erfolg werden heutzutage nicht mehr nur anhand wirtschaftlicher Leistungskennzahlen gemessen, sondern darüber hinaus auch anhand ihrer Beziehungen mit Kunden, Mitarbeitenden und Interessengruppen, sowie ihren Einfluss auf Natur und Gesellschaft. Deloitte befragte in einer Studie über 11'000 Führungskräfte, wobei sie einen fundamentalen Wechsel von «business entreprises» zu «social entreprises» zeigen konnte. Während der Fokus von «business enterprises» hauptsächlich auf der Profitabilität liegt, sind «social enterprises» Organisationen, mit der Mission, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und die Umwelt unterstützend und partnerschaftlich mitzugestalten.

Spannend dabei: Massnahmen für mehr Nachhaltigkeit wirken sich positiv auf den Unternehmenserfolg aus. In einem Artikel über Corporate Governance der Harvard Law School zeigt Matteo Tonello bereits 2011 auf, dass CSR durchaus ein Wettbewerbsvorteil darstellt. Ein Beispiel sind niedrigere Abwanderungskosten und weniger Absentismus bei Gleichbehandlungs-Policies und -Praktiken, da die Moral erhöht würde. Ausserdem würden die Rekrutierung und Bindung von Mitarbeitenden dadurch erheblich verbessert. Ebenso belohnten Kunden diejenigen Organisationen mit ihrer Loyalität, die ihre Mitarbeitenden fair behandelten. Die Markentreue würde also gesteigert. Ebenso zeigte eine Meta Studie des Claremont Colleges eine direkte Korrelation zwischen dem Dow Jones Social Responsibilty Index und der Profitabilität auf. Und eine Langzeitstudie der Financial Times Press kam zum Schluss, dass Organisationen, die einen Fokus auf Purpose setzten, ihre Mitbewerber bezüglich des Aktienwerts um das 8-fache outperformten.

Wie Arbeitsplatzkultur auf CSR Einfluss nehmen kann

Obwohl die Zusammenhänge zwischen CSR und Unternehmenserfolg erwiesen sind, gaben in der Studie von Deloitte nur 18% der Befragten an, dass CSR eine Top Priorität und Teil der Unternehmensstrategie sei. Vor allem problematisch wirken fragmentierte Programme, die losgelöst wenig Impact haben. Es brauche eine einheitliche, verständliche und authentische Strategie, die aufzeigt, wer die Organisation ist und was sie macht. Doch das geht nicht ohne eine funktionierende Arbeitsplatzkultur. Und damit eine Arbeitsplatzkultur funktioniert, braucht es Vertrauen. Die evidenzbasierte Methodik von Great Place to Work zeigt dabei auf, dass es für Vertrauen die Dimensionen Respekt, Fairness, Stolz, Teamgeist und Glaubwürdigkeit braucht. 

Diagram Trust Model DE Mision

Nur so schaffen Organisationen den Schritt zu einer integrierten und vor allem glaubwürdigen Strategie, die CSR-Massnahmen begünstigt. Ist eine vertrauensbasierte Arbeitsplatzkultur gebildet, zieht das einen positiven Nebeneffekt mit sich, der gegen die oben beschriebene Fragmentierung hilft: Er spiegelt die Sinnhaftigkeit der Organisation, den Purpose. Dieser Purpose hilft nicht nur den Mitarbeitenden, sich mit den Werten und der Mission der Organisation zu identifizieren, sondern stärkt die Bindung zu ihnen. Beispielsweise ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Mitarbeitenden im Unternehmen bleiben, um das 5,3-fache höher, wenn die Werte der Mitarbeitenden mit denen der Organisation übereinstimmen. Oder anders ausgedrückt: Die Mitarbeitenden wissen warum sie etwas tun und wollen sich dafür im Unternehmen engagieren. Und das Engagement kommt von der Gewissheit, dass ihnen in diesem Unternehmen vertraut wird.

Vertrauen und geteilte Werte scheinen also der Schlüssel zu inspirierten und motivierten Mitarbeitenden zu sein, die sich aktiv engagieren. Organisationen profitieren wiederum von diesem Engagement, um sowohl einen ökonomischen wie gesellschaftlichen Mehrwert zu generieren.

 

Sind Sie bereit Ihre Arbeitsplatzkultur zu entwickeln? 



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