«Im Endeffekt geht es doch darum, wie Menschen am Arbeitsplatz miteinander umgehen»

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Interview mit Patrick Mollet, Co-Owner & Consultant

Hoi Patrick, was machst du bei Great Place to Work?

Ich habe verschiedene Hüte auf. Primär begeistere ich Organisationen für das Thema Arbeitsplatzkultur und zeige ihnen auf, wie wir als Experten sie in diesem Thema unterstützen können. Gleichzeitig bin ich bei uns intern aber auch noch für die Finanzen und die IT zuständig. 

Und wie kam es dazu, dass du zu Great Place to Work gekommen bist?

Ich bin eigentlich zweimal zur Firma gestossen: Das erste Mal bereits 2009, also kurz nach dem Start. Ich habe mich damals an der Firma beteiligt und mitgeholfen, dass sie in der Schweiz Fuss fassen konnte. Ich hatte allerdings noch mein eigenes HR-Startup und war somit nur strategisch tätig. Nach dem Verkauf meines Startups stiess ich dann 2018 noch richtig dazu, sprich wurde Teil des operativen Teams.

Wie sieht es denn bei Great Place to Work aus; hält der Name, was er verspricht? ;-)

Unser Firmenname ist natürlich eine grosse Verpflichtung. Aber für mich ist es ein toller Arbeitsplatz und wir arbeiten täglich daran, ihn noch ein wenig besser zu machen.

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"Ich gebe mir Mühe, auch in schwierigen Situationen eine gewisse Ruhe und Lockerheit zu bewahren."

Was braucht es für dich, damit ein Arbeitgeber zu einem Great Place to Work wird?

Ich will mit motivierten Kollegen für spannende Kunden innovative Projekte umsetzen. Und dies alles in einem dynamischen und wertschätzenden Umfeld, welches mir viele Freiheiten lässt. 

Ein Great Place to Work hat viel mit Arbeitsplatzkultur zu tun. Was bedeutet Arbeitsplatzkultur für dich?

Mir geht es weniger um schöne Worte auf einem Poster, als um die alltäglichen Interaktionen. Im Endeffekt geht es doch darum, wie Menschen am Arbeitsplatz miteinander umgehen, seien es die Kollegen untereinander, sei es über die Hierarchiestufen hinweg. Jede Organisation hat ihre eigene DNA und muss diejenigen Mitarbeitenden finden, die zu dieser Kultur passen. 

Du sagtest am Anfang, dass du Organisationen für Arbeitskultur begeistern möchtest – warum sollten Unternehmen sich mit ihrer Arbeitsplatzkultur befassen?

Unsere langjährige Erfahrung und unsere vielen Analysen zeigen, dass sich eine gute Arbeitsplatzkultur mehrfach lohnt: Zufriedene Mitarbeitende sind loyaler, produktiver und innovativer – und sie sorgen für zufriedene Kunden. Es sind immer die Mitarbeitenden, die neue Produkte entwickeln, für die Kunden eine gute Leistung erbringen und damit Wertschöpfung betreiben, nie die Organisation als juristische Einheit. Schlussendlich steht und fällt der Erfolg jedes Unternehmens mit den Mitarbeitenden.

Wie sieht dein Beitrag für eine bessere Arbeitsplatzkultur aus?

Ich versuche, in meinen täglichen Interaktionen fair, respektvoll und glaubwürdig zu sein, und für das gesamte Team ein möglichst gutes Umfeld zu schaffen, so dass alle ihre Bestleistung erbringen können. Gleichzeitig gebe ich mir Mühe, auch in schwierigen Situationen eine gewisse Ruhe und Lockerheit zu bewahren.

Was macht dich zu einem Experten für Arbeitsplatzkultur?

Ich beschäftige mich nun seit über 10 Jahren mit der Frage, was einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht und wie die Zukunft der Arbeit aussieht. In dieser Zeit hatte ich Kontakt mit Hunderten von unterschiedlichen Firmen und Organisationen. Gleichzeitig behalte ich als Unternehmer auch immer den betriebswirtschaftlichen Nutzen des Themas im Fokus.



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