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Wie New Work die Silos öffnet

Die physische Präsenz bei Sitzungen war früher völlig normal. Völlig normal ist heute die Zuschaltung via Video. Das ist ein kleines Beispiel vom Wandel in der Arbeitswelt, sie steht vor weit mehr Herausforderungen als dem persönlichen Kontakt: Überalterung der Gesellschaft, fehlender Nachwuchs, das Ringen um dringend benötigte Fachkräfte und die starke Durchmischung von verschiedenen Kulturen aufgrund der Globalisierung. All diese Aspekte setzen Unternehmen enorm unter Druck, und sie sind riesige Herausforderungen für die Arbeitsplatzkultur. Ob es eine einfache Lösung gibt? Mitnichten! Aber es gibt spannende Ansätze, wie mit diesen Herausforderungen umgegangen und Lösungen entwickelt werden können; zum Beispiel mit New Work.

„New Work hat mit Bewegung, Flexibilität und Vernetzung zu tun“

Doch New Work bedeutet mehr als Rutschbahnen in Büros und Homeoffice. Als Leiterin des Kompetenzzentrum Organisations- und Kulturentwicklung bei der Mobiliar beschreibt es Claudia Giorgetti so: „New Work hat mit Bewegung, Flexibilität und Vernetzung zu tun. Dem Aufbrechen von Silos für mehr Transparenz und eine bessere Kommunikation. Ein zentrales Element für die physische Arbeitsumgebung. Denn eine neue moderne Arbeitsumgebung bedeutete auch bei uns in der Mobiliar den ersten grossen Schritt hin zu New Work.“

New Work ist das Ziel, Agilität das Boot

Flexibilität, das bedeutet auch die Veränderung alter Führungsstrukturen. In ehemals hierarchischen Unternehmen organisieren sich Teams und Mitarbeiter neu selber; Stichwort Agilität. Doch ein agiles Setting braucht eine kulturelle Grundlage, indem die Unternehmenswerte (vor-)gelebt werden, Mitarbeitende den Führungspersonen und Arbeitskollegen vertrauen und eine hohe Führungsqualität herrscht. So kann eine vertrauensbasierte Arbeitsplatzkultur entstehen – und damit die Basis für ein agiles Mindset. Wenn New Work also das Ziel ist, dann ist Agilität das Segelboot, Vertrauen die Segel und die Fehler- und Lernkultur der Wind.

Potenziale von Mitarbeitenden maximieren

New Work ist als Treiber des Wandels identifiziert, schön und gut. Was aber können Unternehmen nun unternehmen, um den Wandel zu New Work zu überstehen? Sie müssen in ihre Mitarbeitenden und Ihre Führungskräfte investieren! In die Führungskräfte investieren sie, damit die Werte vorgelebt werden, damit die Glaubwürdigkeit steigt und ein respektvoller Umgang gegenüber den Mitarbeitenden herrscht. Und in die Mitarbeitenden investieren sie, damit das (noch) ungenutzte Potenzial aller maximiert wird. Arbeiten Mitarbeitende in einer vertrauensbasierten Arbeitsplatzkultur, steigt auch die Innovationskraft der Mitarbeitenden und die Wertschöpfung. Denn die Mitarbeitenden fühlen sich in so einem Umfeld ernst genommen und wertgeschätzt, darum bringen sie auch Verbesserungen und Vorschläge ein. Zweitens steigern sie die Wertschöpfung, weil sie Prozesse optimieren oder Services und Produkte mit mehr Hingabe fertigen oder verkaufen.

Schritt für Schritt zu New Work – weil sowieso kein Stein auf dem anderen bleibt

Auch bei der Mobiliar setzte man sich mit der Entfaltung des Potenzial der Mitarbeitenden auseinander: „Die Komplexität der heutigen Zeit erfordert viel mehr Teamarbeit und vernetztes Denken: Richtig zusammengestellt mit den verschiedenen Fähigkeiten und Erfahrungen wird gemeinsam an Themen gearbeitet; dies fördert automatisch die Bewegung und Haltung jedes Einzelnen und seiner Potenziale“, berichtet Giorgetti aus ihrer Erfahrung. Doch ohne Konzepte und Testphasen geht aber auch New Work nicht. Strukturen werden erst schrittweise verändert, um zuerst neu entstehende Dynamiken zu beobachten. Bei der Mobiliar schaffte man zum Beispiel Einzelbüros konsequent ab – und blickt auf positive Veränderungen: „Offene, transparente und vernetzungsorientierte Multispace-Landschaften gewähren eine vielseitige Nutzung der Arbeitsflächen und bieten so den Mitarbeitenden eine motivierende, kreative, innovative Arbeitsumgebung. Zudem fördern sie die bereichs- und teamübergreifende Zusammenarbeit aktiv.“, sagt Giorgetti. „Die Art, wie vielerorts zusammengearbeitet wird, hat sich überlebt. Sich verändernde Kundenbedürfnisse, das Fortschreiten der Digitalisierung, Fachkräftemangel und das neue Karriereverständnis der jüngeren Generation sorgen dafür, dass kaum ein Stein auf dem anderen bleibt. Es braucht eine gemeinsame Weiterentwicklung, um gemeinsam weiterzukommen.“

In welcher Gestalt sich der Wandel der Arbeitswelt künftig zeigen wird bleibt offen. Klar ist, dass die Potenzialentwicklung aller Mitarbeitenden zentral ist. Und wer weiss, vielleicht braucht es dazu wieder mehr physische Präsenz an Sitzungen.

 


 

Möchten Sie mehr zu New Work erfahren?

Am 25. September finden die Xing New Work Sessions im Kaufleuten Zürich statt. Unter dem Motto „Schöne neue Arbeitswelt“ diskutieren die Teilnehmer in Sessions über flexible Arbeitszeitmodelle, flache Hierarchien, agile Steuerungsinstrumente und vieles mehr. Mit dabei auch Claudia Giorgetti von der Mobiliar, die ein Teil einer Session sein wird. Daneben gibt es Impulsvorträge über Kernthemen wie Lernen in einer digitalen Welt, Lohntransparenz  – und vielleicht wird auch dem einen oder anderen Buzzwords wie „Transparenz“ oder „Re-Skilling“ auf den Grund gegangen. Hier gelangen Sie zum kompletten Programm und zur Anmeldung: https://newworksessions.xing.com/zuerich/

NWS Zurich 25.September Kaufleuten

 



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