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Wir haben 5 Fehler identifiziert, die Führungskräfte machen, wenn es um Vertrauen am Arbeitsplatz geht

Vertrauen am Arbeitsplatz ist entscheidend für die Mitarbeitendenzufriedenheit, ihre Leistungsfähigkeit und damit zentral für den Erfolg von Organisationen. Warum also machen es so viele Führungskräfte so falsch?

Was bedeutet Vertrauen am Arbeitsplatz? Es ist ein Gradmesser für Beziehungen und dafür, wie sehr sich eine Gruppe von einer anderen geschätzt und verstanden fühlt. Das Vorhandensein von Vertrauen deutet auf eine gesunde Arbeitsplatzkultur hin und bringt eine Reihe von Vorteilen für Organisationen mit sich, von Widerstandsfähigkeit und Innovation bis hin gesteigerter Wertschöpfung 

Eine vertrauensbasierte Arbeitsplatzkultur ist eine Kultur, die sich auf die Bedeutung von Vertrauen, emotionaler Intelligenz und Zusammenarbeit konzentriert. Im Gegensatz zu einer kommandobasierten Arbeitskultur, in der die Führungskraft dominanter ist, ermutigt die vertrauensbasierte Arbeitskultur die Mitarbeitenden, kreativ und innovativ zu sein.

In dieser Art von Arbeitsumgebung sind die Menschen im Allgemeinen glücklicher, weil sie das Gefühl haben, etwas bewirken zu können. Sie geniessen auch ein höheres Mass an Autonomie, was es ihnen ermöglicht, Verantwortung für ihre Arbeit zu übernehmen und sich stärker darin investiert zu fühlen.

Es gibt eine Reihe von Missverständnissen über Vertrauen, die Führungskräfte oft machen. Dies sind fünf der häufigsten Fehler:

1. Der Aufbau von Vertrauen ist Aufgabe der Personalabteilung

Viele Führungskräfte sind der Meinung, dass die Personalabteilung zuständig dafür ist, eine gute Kultur zu etablieren. Sie denken dabei an motivierende Benefits, Events und dergleichen.

Dabei lebt die Kultur tagtäglich durch jede unserer Interaktionen: Wie treffen wir Entscheidungen für das Unternehmen? Wie kommunizieren wir unsere Entscheidungen?

Wie hören wir auf Feedback? Wie zeigen wir Wertschätzung? 

Die Handlungen der Führungskräfte haben also direkten Einfluss darauf, wie die Mitarbeitenden die Kultur der Organisation erleben und beurteilen.

2. Vertrauen ist nicht notwendig, um Arbeit zu erledigen

Viele Führungskräfte sind der Meinung, dass die Mitarbeitenden für ihre Arbeit ja mit einem Lohn entschädigt werden. Entsprechend braucht es kein weitergehendes Vertrauen, damit diese ihren Job erfüllen.

Aber Mitarbeitende, die sich von ihrem Arbeitgeber unterstützt fühlen, sind eher bereit, innovativ zu sein und sich für die Organisation zu engagieren. Die besten Arbeitgeber wissen, dass sie sich um ihre Mitarbeitenden mindestens so stark kümmern müssen wie um ihre Kunden. Dies hat eine direkte und positive Auswirkung auf die Krankheitstage Absenzrate und die Fluktuation.

3. Vertrauen kann schnell aufgebaut werden

Vertrauen ist etwas, das nur durch das wiederholte Einhalten von Versprechungen aufgebaut werden kann. Nachdem eine Organisation seine Mitarbeiter befragt hat, erwarten sie oft, dass Probleme sofort behoben werden. Aber Vertrauen aufzubauen braucht Zeit – es geht nicht sofort. 

Ein Kulturwandel dauert realistischerweise mindestens 18-24 Monate. Das gleiche gilt für den Aufbau von Vertrauen am Arbeitsplatz. Erkennbare Fortschritte lassen sich erst im Lauf der Jahre erzielen, alles andere ist nicht realistisch. Umso wichtiger ist es aber, früh damit zu beginnen. Heute können und müssen die Weichen für eine vertrauensbasierte Kultur gestellt werden.

4. Mit Geld kann man Vertrauen kaufen

Teure Benefits, hohe Sozialleistungen und scheinbar motivierende Bonusmodelle sind kein Ersatz für echtes Vertrauen am Arbeitsplatz. Diese fühlen sich oft transaktional an und Mitarbeitende distanzieren sich emotional davon. Wenn eine Mitarbeiterin mit der Arbeitskultur, ihren Kollegen oder dem Führungsteam unzufrieden ist, wird ein hervorragendes Kinderbetreuungsangebot die fehlende Motivation am Arbeitsplatz nicht wettmachen.

5. Vertrauen und Zufriedenheit sind dasselbe

Engagement und Zufriedenheit alleine sind keine guten Indikatoren für eine vertrauensbasierte Arbeitsplatzkultur. Diese sind zwar Teil davon, aber sie können sich im Zeitverlauf verändern und alle Mitarbeitenden durchlaufen Phasen von höherem und tieferem Engagement. 

Deshalb ist Vertrauen als Basis der Kultur so wichtig. Es bietet den Mitarbeitenden die psychologische Sicherheit, auch in schwierigen Phasen sich selbst zu sein und Probleme offen ansprechen zu können.

Wissen Sie, ob in Ihrer Organisation eine vertrauensbasierte Arbeitsplatzkultur herrscht? Und sind Sie sicher, dass dies für sämtliche Mitarbeitenden gilt? Eine Mitarbeitendenbefragung hilft Ihnen, die Kultur mess- und greifbar zu machen. Mit den Resultaten können Sie anschliessend evidenzbasiert wirkungsvolle Massnahmen ableiten.



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